Frühstücksrezepte - ein guter Start in den Tag!

Hirse mit Brombeeren – oder anderem saisonalem Obst

2 Portionen

1 Tasse Hirse, 2 EL Walnüsse gemahlen, 1 EL Leinöl, 2 EL Honig

1 TL frisch geriebener Ingwer

1 Prise Salz

200 g Brombeeren, Saft von einer Zitrone, einige Blätter Zitronenmelisse

2 Tassen Wasser


Zubereitung:

Wasser in einem Topf erhitzen und Hirse darin aufkochen. Walnüsse beigeben und Hirse auf kleiner Flamme zugedeckt 10-15 Minuten weich kochen. Hirse mit Honig,  frisch geriebenen Ingwer, Salz und Zitronensaft abschmecken und noch weitere 10 Minuten ausquellen lassen. In der Zwischenzeit Brombeeren waschen und Zitronenmelisse fein hacken. Hirse mit Brombeeren und Zitronenmelisse vermischen und warm servieren.

Tipp:
Die Hirse kann gut am Abend vorgekocht werden. Am Morgen einfach kurz erwärmen,  mit Brombeeren und Melisse vermischen und servieren.

Info: Die Hirse stärkt aus Sicht der TCM ganz besonders die Organe Milz, Magen und Niere. Hirse nährt Blut und Qi, kräftigt, trocknet Feuchtigkeit und Nässe, transformiert Schleim, wirkt diuretisch (=entwässernd) und entgiftet. Aus westlicher Sicht ist Hirse reich an Kalzium, Phosphor, Eisen, Fluro, Magnesium, Vitamin B1 und B6, Lecithin und sie hat einen besonders hohen Gehalt an Kieselsäure. Kieselsäure ist für Haare und Nägel von Bedeutung.


Gerstenbrei

2 Portionen

1 Tasse Gerste, Gersten- oder Reismalz, 1 EL Sonnenblumenkerne

2 Scheiben Ingwer (ungeschält), 3 Kardamomkapseln

Salz

250 g frische Beeren nach Belieben (Heidelbeeren, Himbeeren, u.a.)

1 Prise Kakaopulver


Zubereitung:

Eine Tasse Gerste mit 10 Tassen Wasser, Ingwer und Kardamomkapseln in einem großen Topf aufkochen. Topf mit einem Deckel fest verschließen und auf kleiner Flamme etwa 2 Stunden lang kochen.

Für 2 Portionen vom gekochten Gerstenbrei etwa 2 Schöpflöffel in eine Schüssel geben. Mit Sonnenblumenkernen, Malz, Kakaopulver und einer Prise Salz verrühren. Frische Beeren in den Brei rühren und mit frischer Minze oder Melisse bestreut servieren.

Tipp: Der vorgekochte  Gerstenbrei (ohne Früchte) kann gut im Kühlschrank aufbewahrt werden und sowohl für süße oder pikante Gerichte verwendet werden, z.B. mit gedünstetem Gemüse oder mit Kompott aus Früchten der Saison.

Info: Ungeachtet der Bodenbeschaffenheit und der klimatischen Bedingungen wächst Gerste überall. Noch heute ist sie weltweit – nach Weizen, Reis und Mais – die viertwichtigste Getreideart. Allerdings hat sie in Europa ihren Stellenwert fast vollständig eingebüßt und wird hauptsächlich als Viehfutter oder Braugerste verwendet. Gerste verdient durchaus erneute Aufmerksamkeit. Von der Thermik ist Gerste kühlend und dadurch hervorragend zum Ausleiten von Hitze geeignet. In England wird traditionell Barley Water (Gerstenwasser) zur Fiebersenkung eingesetzt. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin kühlt Gerste die Hitze, harmonisiert den Magen, beseitigt Verdauungsblockaden, entgiftet und erhöht die Diurese (Wasserausscheidung).


Eierspeise mit Kürbiskernöl

2 Portionen

4 Eier, 4 EL Kürbiskernöl

1/2 Bund Frühlingszwiebel

1 Prise Salz

1/2 Bund Petersilie, fein gehackt

1 Prise Bockshornklee-Pulver oder Bockshornklee aus der Mühle


Zubereitung:

Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Kürbiskernöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin anschwitzen. Das Öl nicht zu heiß werden lassen, denn die Zwiebelringe sollen mehr dünsten als rösten. Die Eier gemeinsam mit Salz, Petersilie und Bockshornklee zu den Frühlingszwiebeln geben, kurz bei mittlerer Hitze stocken lassen und mit einem Holzlöffel verrühren.

Tipp: Bockshornkleesamen verwendet man am besten im Ganzen. Dazu röstet man die Samen kurz in einer beschichteten Pfanne. Die Samen werden durch das Rösten spröde und können in der Pfeffermühle gut gemahlen werden.

Die bitter-scharfen Inhaltsstoffe von Bockshornkleesamen und Frühlingszwiebeln wirken sehr wärmend und schweißtreibend. Bei Erkältungen helfen sie, den Schleim zu lösen und den Körper zu stärken.


Polenta mit Pfirsichkompott

2 Portionen

1 Tasse Polenta, 3 Pfirsiche (oder anderes saisonales Obst), 1 EL Gerstenmalz
(oder Reismalz, Honig o.ä.), 1/2 Tasse Apfelsaft, 2 TL Leinöl

1 TL frisch geriebener Ingwer, 1 Prise Kardamom

2 Tassen Wasser, 1 Prise Salz

1 Zweig Minze, Saft einer Zitrone

1 Sternanis


Zubereitung:

Wasser aufkochen und mit einem Schneebesen Polenta einrühren. Mit Ingwer und einer Prise Salz würzen und aufkochen lassen. Sobald die Polenta kocht, auf kleine Flamme zurückdrehen und unter ständigem Umrühren weitere 3 – 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Polenta weitere 5 Minuten ausquellen lassen. In der Zwischenzeit Pfirsiche waschen und in Spalten schneiden. Apfelsaft in einem kleinen Topf erhitzen und darin die Pfirsichspalten mit den restlichen Gewürzen 3 – 5 Minuten weich dünsten.

Polenta in einer Schüssel anrichten und mit Pfirsichkompott und ein paar Minzblättern servieren. Jede Portion mit 1 TL Leinöl beträufeln.


Beerentraum

2 Portionen

2 EL Kokosraspeln

1 TL Kardamompulver

1 Prise Salz

250 g Beeren der Saison (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren,
Brombeeren), 250 ml Schafmilch-Joghurt

1 Rippe Bitterschokolade mit mind. 70 % Kakaoanteil


Zubereitung:

Die Bitterschokolade reiben oder mit einem Messer grob hacken. Die Beeren waschen, trocken tupfen und einige Beeren zur Seite legen. Das Schafmilch-Joghurt in einer Schüssel mit der Schokolade, den Kokosraspeln, Kardamompulver und der Prise Salz verrühren. Die Beeren auf zwei Schüsseln aufteilen und mit Joghurt bedecken. Mit den restlichen Beeren garnieren. Bei Bedarf mit Honig süßen.

Beeren und Naturjoghurt wirken besonders im Sommer erfrischend und unterstützen den Aufbau von Blut.


Apfel-Nuss-Schmarren mit Couscous

2 Portionen

1 EL Rosinen, 2 Äpfel, 20 g Butter, 1 Prise Zimt,
2 EL Walnüsse, grob gehackt

1 TL Ingwer, gerieben

2 Tassen Wasser

1 Tasse Couscous

1 Prise Kakaopulver


Zubereitung:

Wasser erhitzen. Couscous, Rosinen und Ingwer in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Gut durchrühren und 3-5 Minuten quellen lassen. Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne Butter schmelzen lassen, die Äpfel darin kurz andünsten und mit Zimt würzen. Die Nüsse und die Couscous-Mischung dazu geben. Alles kurz rösten, mit Kakaopulver abschmecken und am besten heiß servieren. Bei Bedarf mit Honig süßen.

Tipp:
Wer es am Morgen besonders eilig hat, kann die Couscous-Mischung bereits am Abend vorbereiten. In der Früh braucht man dann nur noch die Äpfel zu dünsten und mit dem Couscous erwärmen.